Mit ‘Liszt’ getaggte Artikel

Konzert mit Alice Sara Ott

Bernd am Samstag, 11. Dezember 2010

Am 5.12.2010 spielte die junge Pianistin Alice Sara Ott zusammen mit der tschechischen Philharmonie Prag das Klavierkonzert von Edvard Grieg. Sie spielte es sehr differenziert und vital und es wirkte niemals überzogen oder gekünstelt. Es war so, wie ich mir ein gelungenes Konzert vorstelle. Hinzu kam, dass sie mit ihrem roten Kleid und den langen Haaren auch phantastisch aussah.

Als Zugabe spielte sie zunächst Beethovens „Für Elise“. Obwohl sie es sehr schön spielte, fand ich es für ein solches Konzert zu simpel; sie hat es aber bestimmt bewußt gemacht. Als zweite Zugabe spielte sie La Campanella von Franz Liszt in einem atemberaubendem Tempo und konnte damit ihre außerordentliche Virtuosität präsentieren.

Gerne würde ich von ihr auch mal das b-Moll Konzert von Tschaikowski oder eines von Rachmaninow hören.

Erstellung von MIDI Sequenzen

Bernd am Mittwoch, 03. März 2010

Die Erstellung meiner MIDI Sequenzen läuft in folgender Weise ab: Zunächst übertrage ich die Noten des Musikstückes in meinen MIDI Sequenzer (Sonar 2.0) mittels eines graphischen Editors. Dabei versehe ich die Noten mit einer dem Stück angepaßten Lautstärke, aber noch auf einer ungenauen Ebene. Zudem stelle ich ein geeignetes Grundtempo ein. Sobald ich ein paar Takte editiert habe, höre ich mir die Musik auf meinem Digitalpiano an, das ständig mit dem PC verbunden ist. Dann wird die Lautstärke der einzelnen Töne nachjustiert und schon gewisse Temposchwankungen – auch hier gibt es einen graphischen Editor – eingebracht. Bei Akkorden werden die unteren Töne auf eine geringere Lautstärke gesetzt (80-85%), damit sie nicht zu massiv klingen. Sobald ein wesentlicher Teil eines Satzes fertiggestellt ist, beginnt die Feinjustierung: Ich mache eine Probeaufnahme über die Audio Schnittstelle und schaue mir den Wellenverlauf in einem Audio Editor (Audacity) an, ob der Verlauf der Lautstärke dem Charakter des Stückes entspricht – hierzu vergleiche ich auch in der Regel mit einer Referenzaufnahme. Falls hier noch Schwächen im Verlauf zu erkennen sind, justiere ich nach.
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