Mit ‘Klavierkonzert’ getaggte Artikel

Konzert mit Alice Sara Ott

Bernd am Samstag, 11. Dezember 2010

Am 5.12.2010 spielte die junge Pianistin Alice Sara Ott zusammen mit der tschechischen Philharmonie Prag das Klavierkonzert von Edvard Grieg. Sie spielte es sehr differenziert und vital und es wirkte niemals überzogen oder gekünstelt. Es war so, wie ich mir ein gelungenes Konzert vorstelle. Hinzu kam, dass sie mit ihrem roten Kleid und den langen Haaren auch phantastisch aussah.

Als Zugabe spielte sie zunächst Beethovens „Für Elise“. Obwohl sie es sehr schön spielte, fand ich es für ein solches Konzert zu simpel; sie hat es aber bestimmt bewußt gemacht. Als zweite Zugabe spielte sie La Campanella von Franz Liszt in einem atemberaubendem Tempo und konnte damit ihre außerordentliche Virtuosität präsentieren.

Gerne würde ich von ihr auch mal das b-Moll Konzert von Tschaikowski oder eines von Rachmaninow hören.

Transkription von Beethovens Violinkonzert nach Klavier

Bernd am Mittwoch, 17. März 2010

Als ich das Stück das erste Mal im Radio hörte, dachte ich, das kenne ich doch. Klar, das ist Beethovens Violinkonzert. Aber irgendwas stimmte nicht: Der Solopart wurde nämlich nicht von der Geige, sondern von einem Klavier gespielt. Tatsächlich hat Beethoven sein Violinkonzert auch für Klavier gesetzt. Beim Anhören habe ich aber nicht verstanden, warum er das getan hat. Es scheint für das Klavier keine besondere Herausforderung zu sein und es kann die Schönheiten des Violinkonzertes nicht richtig wiedergeben. Gerade da, wo die Geige die Töne so richtig ausspielen kann, kann das vom Klavier nicht richtig nachempfunden werden. Ebenfalls kommt das virtuose Element der Originalkonzertes beim Klavier nicht so richtig zur Geltung. Es wirkt irgendwie wie eine schlechte Kopie des Violinkonzertes. Um das Klavier mit all seinen Möglichkeiten und Schönheiten zu hören, bleibt also nur eines: Seine originalen Klavierkonzerte anhören.