Mit ‘Beethoven’ getaggte Artikel

Konzert mit Julia Fischer

Bernd am Freitag, 19. November 2010

Am 10. November 2010 war ich im Münchner Gasteig in einem Konzert mit der Geigerin Julia Fischer. Sie ist trotz ihres jungen Alters bereits Weltklasse. Trotz des Wochentags war das Konzert bis auf den letzten Platz gefüllt. Es war schon ein besonderes Erlebnis, wie sie Beethovens Violinkonzert zusammen mit dem London Philharmonic Orchestra interpretierte. Sie macht einen eher zarten Eindruck, aber dieser legt sich, wenn man sie spielen sieht und hört. Die Intensität, die Sensibilität und die Kraft in ihrem Spiel sind sensationell. In der Klassik Edition „Jahrhundert Geiger“ der Süddeutschen Zeitung gehört sie zu den 16 ausgewählten Violin-Virtuosen neben David Oistrach, Anne-Sophie Mutter, Yehudi Menuhin und anderen. Es hat sich unbedingt gelohnt, sie mal live zu erleben.

Duoklavierabend mit Anna Gourari und Elena Nesterenko

Bernd am Sonntag, 12. September 2010

Für den 9. September 2010 war ein Duoklavierabend mit Anna Gourari und Elena Nesterenko angekündigt. Beide Pianistinnen kenne ich sowohl vom Konzertsaal, von CDs und von Facebook her. Die Veranstaltung war das Abschlusskonzert eines Festivals und fand im St.Wolfgangsaal der Regensburger Domspatzen statt. Zuerst hatte ich mich im Internat der Regensburger Domspatzen verirrt, aber der Saal war glücklicherweise nur wenige Meter davon entfernt. Der Saal war höchstens halb gefüllt und hatte keine nummerierten Plätze. Gleich am Anfang kündige Elena Nesterenko an, dass Anna Gourari erkrankt war und daher nicht teilnehmen könne. Das war eine schlechte Nachricht, da ich mich auf sie schon gefreut hatte. Sie nannte dann das Programm, das leider nicht in gedruckter Form vorlag: Andante spianato et grande brillante polonaise Opus 22 von Chopin, die Appassionata von Beethoven und Islamej von Balakirew. Im zweiten Teil sollte das Schumann Klavierquintett Opus 44 zusammen mit Minguet Quartett.

Das Chopin Stück war gut vorgetragen, so wie ich es auch erwartet hatte. Die Appassionata hat mir gefallen bis den zweiten Satz, den sie für mein Geschmack zu schnell gespielt hat. Islamej ist natürlich eine besondere Herausforderung und die hat sie auch mit Bravour gemeistert. Das Stück ist wirklich eine Sensation und gehört ja auch zu meinem MIDI-Repertoire.

Das Schumann Quintett kannte ich noch nicht und hat mir gut gefallen, die Musik ist dicht und intensiv. Die Streicher des Minguet Quartetts waren jung und spielten engagiert.

Alles in allem war es trotz der fehlenden Anna Gourari ein lohnender Konzertabend.

Wien und seine Musiker

Bernd am Dienstag, 11. Mai 2010

Bei all den Sehenswürdigkeiten, die Wien bietet, fällt besonders auf, wie Wien seine Musiker würdigt. Hier ein paar Eindrücke:

Wien - Stadtpark mit Franz Schubert Denkmal


Wien - Stadtpark mit Robert Stolz Denkmal


Wien - Stadtpark mit Johann Strauß (Sohn) Denkmal


Wien - Beethovenplatz


Wien - Burggarten mit Mozartstatue


Wien - Zentralfriedhof, Johann Strauss Vater


Wien - Zentralfriedhof, Brahms


Wien - Zentralfriedhof, Johann Strauss


Wien - Zentralfriedhof, Franz Schubert


Wien - Zentralfriedhof, Beethoven


Wien - Zentralfriedhof, Franz Suppe

Musikfreigabe Beethoven Grande Sonate Opus 22, 2. Satz

Bernd am Donnerstag, 01. April 2010

Heute habe ich den 2. Satz der Beethoven Sonate Opus 22 auf www.piano-midi.de freigegeben. Er ist melodiös und von der Struktur her nicht sehr komplex. Im Gegensatz zum 1. Satz, dessen Erstellung drei Wochen dauerte, habe ich für den 2. Satz lediglich eine Woche gebraucht und war eher eine Routinearbeit.

Transkription von Beethovens Violinkonzert nach Klavier

Bernd am Mittwoch, 17. März 2010

Als ich das Stück das erste Mal im Radio hörte, dachte ich, das kenne ich doch. Klar, das ist Beethovens Violinkonzert. Aber irgendwas stimmte nicht: Der Solopart wurde nämlich nicht von der Geige, sondern von einem Klavier gespielt. Tatsächlich hat Beethoven sein Violinkonzert auch für Klavier gesetzt. Beim Anhören habe ich aber nicht verstanden, warum er das getan hat. Es scheint für das Klavier keine besondere Herausforderung zu sein und es kann die Schönheiten des Violinkonzertes nicht richtig wiedergeben. Gerade da, wo die Geige die Töne so richtig ausspielen kann, kann das vom Klavier nicht richtig nachempfunden werden. Ebenfalls kommt das virtuose Element der Originalkonzertes beim Klavier nicht so richtig zur Geltung. Es wirkt irgendwie wie eine schlechte Kopie des Violinkonzertes. Um das Klavier mit all seinen Möglichkeiten und Schönheiten zu hören, bleibt also nur eines: Seine originalen Klavierkonzerte anhören.

Beethovens Neunte

Bernd am Sonntag, 14. März 2010

Immer öfter habe ich in letzter Zeit Beethovens neunte Sinfonie gehört – entweder zu politischen Anlässen in Europa oder neuerdings auch ausschnittsweise in der Werbung. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass das Hauptthema des letzten Satzes zur Europahymne ernannt wurde und dementsprechend auch politisch und wegen des populären Charakters werbeträchtig eingesetzt wird.
Nun halte ich diese Sinfonie für ein großartiges Werk und wie bei allen populären Werken besteht die Gefahr, dass man es zu oft hört und eine gewisse Sättigung, ja vielleicht auch Überdrüssigkeit entsteht. Dies läßt sich in der Regel dadurch steuern, dass man es einfach eine Weile nicht mehr hört und nach einiger Zeit dann neu aufsetzt. Bei der politischen Verwendung eines Werkes tritt allerdings ein weiterer Effekt ein: Man kann es nicht mehr neutral und unbefangen hören, weil es im Bewußtsein immer mit dieser Verwendung verbunden ist. Damit wird das Werk politisch instrumentalisiert. Ich weiß nicht, ob es Beethoven gefallen hätte – ich mag es nicht.

Aktivitäten in Wikimedia

Bernd am Dienstag, 09. März 2010

2007 entschloß ich mich, einige meiner Stücke der Classical Piano Midi Page auch in Wikimedia bereit zu stellen. Dazu mußte ich erstmal eine Voraussetzung erfüllen: Ich mußte die Lizenz auf eine Creative Commons Lizenz umstellen. Dieser Entschluß fiel mir nicht ganz leicht und ich habe einige Wochen mit mir gerungen. Letztlich war mir aber die freie Verfügbarkeit der Musik wichtiger, als der mögliche Geldverdienst, den ich aber ohnehin als unrealistisch einschätzte. Am 1.4.2007 stellte ich dann die Lizenz um und stellte einige Stücke in Wikimedia ab. Zunächst mischte ich MIDI- mit OGG-Dateien, später nahm ich aber nur noch das OGG-Format. Die Stücke sind auf meiner Benutzerseite zu finden.
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Musikfreigabe

Bernd am Dienstag, 02. März 2010

Wie üblich, habe ich gestern am ersten des Monats ein neues Stück auf meiner Seite freigegeben, diesmal den ersten Satz der Grande Sonate Opus 22 von Beethoven. Das Stück hatte ich bereits im September 2009 produziert, so dass ich mich vor der Freigabe erst nochmal reinhören musste. Da die meisten Seiten in vier Sprachen vorhanden sind, wäre die händische Aktualisierung ein zu hoher logistischer Aufwand. Aus diesem Grund verwalte ich die Musikdateien mit XML. Die aktuelle Datei muss dann lediglich als verfügbar gekennzeichnet und einige Einträge zur Historie und zu den News gemacht werden. Dann läuft lokal unter Windows ein Skript ab, dass die ca. 170 HTML und PHP Dateien mit Hilfe der vorgefertigten XSL Stylesheets erzeugt. Die Dateien werden hochgeladen, der Newsletter verschickt und fertig ist die Sache. Noch einfacher wäre es, wenn ich die HTML Dateien serverseitig erzeugen würde, dann müßte ich nur die XML Datei hochladen. Ich habe hier aber die Befürchtung, dass die Geschwindigkeit der Seitenzugriffe darunter leidet und deswegen wähle ich den etwas umständlerischen Weg. Der Newsletter enthält derzeit ca. 600 Adressen und dementsprechend sind auch die Zugriffe an so einem Tag auch immer etwas höher.