Archiv für September 2010

Wasserburg leuchtet

Bernd am Montag, 20. September 2010

Wie auch schon letztes Jahr, habe ich wieder die Veranstaltung „Wasserburg leuchtet“ besucht. Bei diesem Event werden die historischen Häuserfassaden mit Lichtbündeln angestrahlt und viele weitere Effekte durch Laserstrahlen erzeugt. Das Ereignis ist faszinierend und wird von vielen Menschen besucht. Das Thema war diesmal „Indien“. Hatte ich letztes Jahr meine EOS 400D zum Fotografieren mitgenommen, so wollte ich es dieses Mal mit der Powershot G11 versuchen. Ich liebe sie ja auch wegen der low light Fähigkeiten und so wollte ich sie in dieser Hinsicht ein bißchen fordern. Sie hat die Herausforderung angenommen und das Ergebnis kann sich, meine ich, sehen lassen:

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Duoklavierabend mit Anna Gourari und Elena Nesterenko

Bernd am Sonntag, 12. September 2010

Für den 9. September 2010 war ein Duoklavierabend mit Anna Gourari und Elena Nesterenko angekündigt. Beide Pianistinnen kenne ich sowohl vom Konzertsaal, von CDs und von Facebook her. Die Veranstaltung war das Abschlusskonzert eines Festivals und fand im St.Wolfgangsaal der Regensburger Domspatzen statt. Zuerst hatte ich mich im Internat der Regensburger Domspatzen verirrt, aber der Saal war glücklicherweise nur wenige Meter davon entfernt. Der Saal war höchstens halb gefüllt und hatte keine nummerierten Plätze. Gleich am Anfang kündige Elena Nesterenko an, dass Anna Gourari erkrankt war und daher nicht teilnehmen könne. Das war eine schlechte Nachricht, da ich mich auf sie schon gefreut hatte. Sie nannte dann das Programm, das leider nicht in gedruckter Form vorlag: Andante spianato et grande brillante polonaise Opus 22 von Chopin, die Appassionata von Beethoven und Islamej von Balakirew. Im zweiten Teil sollte das Schumann Klavierquintett Opus 44 zusammen mit Minguet Quartett.

Das Chopin Stück war gut vorgetragen, so wie ich es auch erwartet hatte. Die Appassionata hat mir gefallen bis den zweiten Satz, den sie für mein Geschmack zu schnell gespielt hat. Islamej ist natürlich eine besondere Herausforderung und die hat sie auch mit Bravour gemeistert. Das Stück ist wirklich eine Sensation und gehört ja auch zu meinem MIDI-Repertoire.

Das Schumann Quintett kannte ich noch nicht und hat mir gut gefallen, die Musik ist dicht und intensiv. Die Streicher des Minguet Quartetts waren jung und spielten engagiert.

Alles in allem war es trotz der fehlenden Anna Gourari ein lohnender Konzertabend.