Archiv für Mai 2010

Virtuelles Piano

Bernd am Samstag, 15. Mai 2010

Um meine Midi Dateien zum Klingen zu bringen, erstelle ich bisher Aufnahmen auf meinem Roland Digitalpiano. Schon vor Monaten haben mich Hörer auf die Idee gebracht, es auch mit virtuellen Klavieren zu versuchen. Der Vorteil wäre, die Aufnahmen ohne weitere Hardware direkt auf dem PC zu erstellen. Bisher hatten mich die Ergebnisse aber nicht so richtig überzeugt oder ich nahm mir nicht die Zeit, mich damit zu beschäftigen.

Jetzt bin ich aber wieder auf die Software Pianoteq gestoßen – eine virtuelles Piano, dass die Töne auf der Grundlage physikalischer Modellierung berechnet. Es steht im Gegensatz zu Lösungen, die auf umfangreichen Samples von hochwertigen Flügeln bestehen. Die Proben, die ich von letzteren bisher gehört habe, fand ich nicht signifikant besser als Pianoteq. Also kaufte ich mir nach einer kurzen Testphase diese Software. Die Möglichkeiten, die sich damit bieten, sind sehr umfangreich:
- Unterschiedliche Klaviere
- Einstellbare Dynamik als Differenz zwischen pianissimo und fortissimo
- Einstellung der velocity Kurve
- Einstellung der Hammerstärke
- Konfigurierung der Pedale
- Position der Mikrofone
und vieles mehr. Ich muss mir erst nach und nach erarbeiten, wie die Parameter wirken und wie ich sie einsetzen kann. Auf jeden Fall klingen die Audio Ausgaben dynamischer und voller als mein Digitalpiano.

Das alles gibt mir die Möglichkeit, alle meine Stücke neu aufzunehmen und ggf. zu dynamisieren – ein Traum, den ich schon lange hatte. Zudem kann ich Audio Ausgaben auf alternativen Instrumenten erzeugen, z.B. auf einem Cembalo. Die Möglichkeiten sind vielfältig und geben mir neue Impulse zur Fortführung meiner Seite. Ich kann mir vorstellen, dass die Instrumente in den nächsten Jahren noch verbessert werden und irgendwann kann man nicht mehr beurteilen, ob ein Stück auf einem realen oder virtuellen Klavier aufgenommen wurden.

Zwei Beispiele sollen zeigen, wie das Piano K1 klingt:

Beethoven: Mondscheinsonate 1. Satz
Chopin: Etüde Opus 10 Nr. 1

Wien und seine Musiker

Bernd am Dienstag, 11. Mai 2010

Bei all den Sehenswürdigkeiten, die Wien bietet, fällt besonders auf, wie Wien seine Musiker würdigt. Hier ein paar Eindrücke:

Wien - Stadtpark mit Franz Schubert Denkmal


Wien - Stadtpark mit Robert Stolz Denkmal


Wien - Stadtpark mit Johann Strauß (Sohn) Denkmal


Wien - Beethovenplatz


Wien - Burggarten mit Mozartstatue


Wien - Zentralfriedhof, Johann Strauss Vater


Wien - Zentralfriedhof, Brahms


Wien - Zentralfriedhof, Johann Strauss


Wien - Zentralfriedhof, Franz Schubert


Wien - Zentralfriedhof, Beethoven


Wien - Zentralfriedhof, Franz Suppe

Tschaikowski zum 170sten Geburtstag

Bernd am Freitag, 07. Mai 2010

Tschaikowski wurde am 7. Mai 1840 geboren und damit jährt sich sein Geburtstag heute zum 170sten mal. Das 19. Jahrhundert hat eine Reihe großer russischer Komponisten hervorgebracht, wie Mili Balakirew, Alexander Borodin, César Cui, Modest Mussorgski, Nikolai Rimsky-Korsakow (das sogenannte “Mächtige Häuflein”) und eben Tschaikowski. Ich mag die russische Musik wegen ihrer Tiefe und Kraft. Das b-Moll Klavierkonzert ist gewaltig und die Pathétique ist eine grandiose Sinfonie.

Vor einigen Jahren machte ich mich daran, das für das Klavier geschriebene Werk “Die Jahreszeiten” Opus 73a in MIDI umzusetzen. Ich fand es sehr anspruchsvoll und es gestaltete sich schwieriger als ich dachte. Das Ergebnis ist auf http://www.piano-midi.de/tschai_d.htm hinterlegt. Natürlich gibt es auch eine MP3 Fassung auf meiner Seite.

Google hat zum 170sten Geburtstag ein eigenes Logo entworfen, das so genannte Google Doodle. Der dahinterliegende Link zeigt meine Seite bereits unter den ersten zehn Suchergebnissen an, was mir heute eine erhebliche Anzahl von Besuchern beschert. Unverhofft wird so die Aufmerksamkeit auf ein sonst eher unbekanntes Stück gerichtet, was mich besonders freut.