Archiv für März 2010

Aktivitäten in Wikimedia

Bernd am Dienstag, 09. März 2010

2007 entschloß ich mich, einige meiner Stücke der Classical Piano Midi Page auch in Wikimedia bereit zu stellen. Dazu mußte ich erstmal eine Voraussetzung erfüllen: Ich mußte die Lizenz auf eine Creative Commons Lizenz umstellen. Dieser Entschluß fiel mir nicht ganz leicht und ich habe einige Wochen mit mir gerungen. Letztlich war mir aber die freie Verfügbarkeit der Musik wichtiger, als der mögliche Geldverdienst, den ich aber ohnehin als unrealistisch einschätzte. Am 1.4.2007 stellte ich dann die Lizenz um und stellte einige Stücke in Wikimedia ab. Zunächst mischte ich MIDI- mit OGG-Dateien, später nahm ich aber nur noch das OGG-Format. Die Stücke sind auf meiner Benutzerseite zu finden.
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Der Winter ist zurück

Bernd am Sonntag, 07. März 2010

Der Winter ist zurück

Die Freiheit der Zeit

Bernd am Samstag, 06. März 2010

Seit ich am 31.10.2009 aus der Firma ausgeschieden bin, hat sich mein Leben in einem Punkt grundlegend geändert: Ich kann über meine Zeit frei verfügen. Dies ist ein gewaltiger Sprung in der Qualität des Lebens. Ich hatte keine Probleme mit der Arbeit, aber ich war jeden Tag inklusive der Fahrzeiten ca. 12 Stunden von zu Hause weg, um das notwendige Geld zum Leben zu erarbeiten. Da blieben abends höchstens noch 4 Stunden, um etwas Kreatives oder Entspannendes zu machen. Das ist nach meinem Empfinden zu wenig, aber war eine Notwendigkeit, um den Familienunterhalt zu sichern. Ich hätte es richtig gefunden, etwa 8 Stunden für mich zu haben (ohne Schlafen) – dazu hätte ich aber nicht mehr als 8 Stunden incl. Fahrzeiten pro Tag arbeiten dürfen. Von dieser Idealvorstellung war ich, wie die meisten wohl auch, weit entfernt.
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Erstellung von MIDI Sequenzen

Bernd am Mittwoch, 03. März 2010

Die Erstellung meiner MIDI Sequenzen läuft in folgender Weise ab: Zunächst übertrage ich die Noten des Musikstückes in meinen MIDI Sequenzer (Sonar 2.0) mittels eines graphischen Editors. Dabei versehe ich die Noten mit einer dem Stück angepaßten Lautstärke, aber noch auf einer ungenauen Ebene. Zudem stelle ich ein geeignetes Grundtempo ein. Sobald ich ein paar Takte editiert habe, höre ich mir die Musik auf meinem Digitalpiano an, das ständig mit dem PC verbunden ist. Dann wird die Lautstärke der einzelnen Töne nachjustiert und schon gewisse Temposchwankungen – auch hier gibt es einen graphischen Editor – eingebracht. Bei Akkorden werden die unteren Töne auf eine geringere Lautstärke gesetzt (80-85%), damit sie nicht zu massiv klingen. Sobald ein wesentlicher Teil eines Satzes fertiggestellt ist, beginnt die Feinjustierung: Ich mache eine Probeaufnahme über die Audio Schnittstelle und schaue mir den Wellenverlauf in einem Audio Editor (Audacity) an, ob der Verlauf der Lautstärke dem Charakter des Stückes entspricht – hierzu vergleiche ich auch in der Regel mit einer Referenzaufnahme. Falls hier noch Schwächen im Verlauf zu erkennen sind, justiere ich nach.
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Musikfreigabe

Bernd am Dienstag, 02. März 2010

Wie üblich, habe ich gestern am ersten des Monats ein neues Stück auf meiner Seite freigegeben, diesmal den ersten Satz der Grande Sonate Opus 22 von Beethoven. Das Stück hatte ich bereits im September 2009 produziert, so dass ich mich vor der Freigabe erst nochmal reinhören musste. Da die meisten Seiten in vier Sprachen vorhanden sind, wäre die händische Aktualisierung ein zu hoher logistischer Aufwand. Aus diesem Grund verwalte ich die Musikdateien mit XML. Die aktuelle Datei muss dann lediglich als verfügbar gekennzeichnet und einige Einträge zur Historie und zu den News gemacht werden. Dann läuft lokal unter Windows ein Skript ab, dass die ca. 170 HTML und PHP Dateien mit Hilfe der vorgefertigten XSL Stylesheets erzeugt. Die Dateien werden hochgeladen, der Newsletter verschickt und fertig ist die Sache. Noch einfacher wäre es, wenn ich die HTML Dateien serverseitig erzeugen würde, dann müßte ich nur die XML Datei hochladen. Ich habe hier aber die Befürchtung, dass die Geschwindigkeit der Seitenzugriffe darunter leidet und deswegen wähle ich den etwas umständlerischen Weg. Der Newsletter enthält derzeit ca. 600 Adressen und dementsprechend sind auch die Zugriffe an so einem Tag auch immer etwas höher.

Stimmungsbild aus Isny an einem kalten Wintertag

Bernd am Montag, 01. März 2010
Isny

Isny

Das Foto habe ich am 12.2.2010 in Isny/Allgäu geschosssen und nachbearbeitet mit Silver Efex Pro.

Eigener Server bei 1&1

Bernd am Montag, 01. März 2010

Seit dem 19.2.10 habe ich meinen eigenen Server bei 1&1. Zwar reichte mein Webhostingpaket, das ich bin dahin hatte, gerade noch aus, aber ich spielte schon seit Jahren mit dem Gedanken, mehr Möglichkeiten nutzen zu können. Diese bietet mir das neue Paket reichlich: Mehr Webspace, unbeschränkten Traffic, 100 MySQL Datenbanken und 2 gespiegelte Festplatten. Die Überraschung war noch, dass ebenfalls ein Shell Zugang (SSH) enthalten war, was ich vorher in der Beschreibung nicht gelesen hatte. Da läßt sich so manches realisieren, war bis man bis dahin aus Ressourcengründen nicht umgesetzt hat. Die Umstellung lief fast problemlos – das Einzige, was ich selber zu tun hatte, war der Transfer der Datenbanken. Dies ist mit Dump relativ einfach, allerdings war mir zunächst nicht klar, wie ich das iso-8859-1 Format korrekt auf UTF-8 umzusetzen hatte. Durch Ausprobieren fand ich heraus, dass der Dateimport der alten Daten mit dem Format latin5 das gewünschte Ergebnis lieferte. Das war dann wirklich das Einzige, bei dem nicht alles auf Anhieb so klappte, wie ich mir das vorgestellt hatte.